Bastelsachen im DornröschenSchlaf. Jetzt kommt das große Erwachen

Dajana Stockmann
22.7.2020

Wenn man keinen eigenen Bastelshop besitzt und alle unterschiedlichen Materialen optimal in den passenden Ständern, Regalen, Fächern, Hängeregistern oder Displays verstauen und sehen kann, hat man immer das gleiche Problem. Wohin nur mit dem ganzen Zeug.

Über lange Jahre liebevoll gesammelte Berge von Papier, Stempeln, Farben, Stanzen, Knöpfen, Filz, Stoffe, Pinsel, Rakel, Werkzeuge, Folien oder Stifte verschwinden dann eher stiefmütterlich in irgendwelchen Schubladen. Was passiert dann mit diesen Schätzen? Ganz genau, sie geraten in Vergessenheit oder werden von den anderen Schubladenleichen überdeckt und schlafen dort wie Dornröschen 100 Jahre tief und fest. Ergo: wir kaufen neue Berge und das Spiel geht von vorne los.

Kann man diesen Kreislauf durchbrechen? Klar! Aufräumen wäre ein Anfang. Aber wohin aufräumen? Wir haben zu Hause für alle Lebenslagen den passenden Schrank. Die Küchenschränke für Teller, Tassen und Töpfe. Vitrinen für Gläser und Barschränke. Im Wohnzimmer finden sich Bücherschränke, TV-Schränke und im Schlafzimmer den geliebten grossen Kleiderschrank. In der Schrankplanung kam auch schon zur Zeit meiner Oma nie ein Handarbeiten-Schrank vor.

Mein Opa hatte vielleicht eine Werkbank und der Opa meiner Freundin sogar eine Werkstatt, aber die Nähmaschine und das Wollzeug wurden immer unterm Bett oder in einer Kammer verstaut. Sticken, stopfen und nähen war zu Großmutters Zeiten ja kein Hobby. Man konnte damals nicht einfach in einen Laden gehen und eine neue Hose kaufen. Zum einen wurde eisern gespart und zum anderen gab es entweder gerade keinen Hosen und der Begriff "Wegwerfgesellschaft" war ein noch ein Fremdwort.

Heute sticken, stopfen, nähen und werkeln wir nicht mehr um die Kleidung der Familie für die nächste Saison zu flicken, diese uralten Handwerke sind ein Hobby geworden. Ein Hobby, um sich und anderen eine Freude zu machen und vor allem, weil man etwas Kreatives schaffen kann. Etwas Einzigartiges.

In den 90er Jahren eher noch als "Öko-Kram" belächelt, vereinen sich Leben und handwerkliche Hobbys meiner Meinung nach immer mehr. Das klassische Wohnzimmer wird zum Lebensraum und dort darf man wirklich leben was man liebt. Eine kuschelige Leseecke zum Entspannen? Oder ein Schrank für die Playstation zum daddeln? Da ist er wieder, der Hobbyschrank. So ganz langsam schleicht sich das Hobby aus den verstaubten Ecken in den Lebensmittelpunkt. Warum? Weil wir jeden Tag mit den Dingen umgeben sein wollen, die wir lieben und am liebsten jeden Tag machen wollen.

Maschinen anschalten, Schnittmuster ausbreiten, schneiden, ausmalen, entgittern, kleben, einfädeln, schleifen, spitzen oder biegen. Mache gehen sogar soweit, dass das Hobby zum Beruf wird.

Für diese Leidenschaft zum Hobby, habe ich den perfekten Schrank entworfen. Ich wollte eigentlich nur einen Raum für mich und meine Nähsachen. Raum bedeutet eigentlich Zimmer und ein Zimmer mit Raum war ausser der Kammer unter der Treppe nicht übrig. Ich wollte auch nicht in der Ecke meines Kleiderschrankes einen Teil abknipsen oder meine Stoffe unters Bett quetschen. Ich erinner nur an Dornröschen! 🙈

Ein Schrank, mein Raum. Mein Zimmer im Zimmer. Mein Raum im Raum. Besser gehts nicht.

Die BrandBox ist ein Geschenk für alle Kreativen, die flexibel zu Hause leben möchten. Hast du schon mal einen Schrank mit einer Zuladung von 450kg allein bewegen können, ohne jemanden wochenlang um Hilfe zu bitten? Jetzt kannst du das.

Alle unseren Kunden haben - nachdem die BrandBox bei ihnen eingezogen ist - ihr Kaufverhalten in Bastelläden geändert. Sie kaufen jetzt nur noch Materialien, die sie wirklich brauchen und die in ihren Taumschrank passen. Nichts mehr doppelt, keine Schubladenleichen mehr. Mehr Platz zu Hause, mehr Raum in den Schubladen und vor allem mehr Übersicht und innere Ruhe.

Happy aufräumen allerseits 😇

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