Was ist eigentlich FIMO?

Dajana Stockmann
10.9.2020

FIMO war die erste Modelliermasse, die man im Ofen härten konnte. Seinen Ursprung hat die Masse bereits Mitte des 20. Jahrhunderts. Damals steckte die weltbekannte Puppenmacherin Käthe Kruse mitten in der Entwicklung einer geeigneten Masse, mit der sei möglichst detailgetreue Puppenköpfe modellieren konnte. Für die Serienproduktion kam das damals von ihr erfundene Material aber noch nicht in Frage.

Der Durchbruch gelang ihrer Tochter Sophie Rehbinder-Kruse im Jahr 1939.

Sie experimentierte weiter mit der Masse, indem sie unter anderem verschiedenen Pasten und bunte Farben in den Stoff einarbeitete. Anschließend begann sie damit, daraus die verschiedensten Dinge wie z.B. Vasen, Spielsachen und Figuren zu modellieren.

Sophie Rehbinder-Kruse verdankt die heute weltberühmte Modelliermasse ihren Namen: Aus ihrem Spitznamen "Fifi" in Kombination mit der Passion für Mosaikarbeiten kreierte sie den Namen "FIMOIK".

1954 entwickelte Sophie den ersten Knetkasten.

Später - im Jahr 1964 - erwarb Eberhard Faber sämtliche Rechte an der bunten Knetmasse und velieh ihr im Jahr 1966 den heutigen Namen "FIMO". Seit 1978 befindet sich FIMO im Besitz von STAEDTLER und feierte 2016 50. Geburtstag.

(Das Foto zeigt Sophie Rehbinder-Kruse, Foto: Torsten Rehbinder) 

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